Außerschulische Lernorte

Außerschulische Lernorte werden als Möglichkeiten der unmittelbaren Begegnung und Erfahrung betrachtet. Besonders im Sachunterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die ihnen das Erforschen, Verstehen und Mitgestalten der Welt erleichtern. Lebensnähe und originale Begegnung, auch durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte und den Einbezug von Expertinnen und Experten, sind dabei wichtige Prinzipien sachunterrichtlichen Lernens. Authentische eigene Erfahrungen sind Stütze und Bedingung des kindlichen Verstehens und ermöglichen eine Urteilsbildung. (aus: Bildungsplan 2016, Baden-Württemberg)

Diese außerschulischen Lernorte können sich in der Nähe der Schule befinden, wie z.B. die Wiese vor der Schule oder der Teich am Waldrand. Es kann aber auch sein, dass man sich für die Lernerlebnisse zu Fuß oder auch mit Bus oder Bahn auf den Weg machen muss. So etwa zu einem Bauernhof, in einen Tierpark, in eine Kunstausstellung, in ein Theater oder auch zu einer Kläranlage, Feuerwehr etc.

Besondere Bedeutung haben außerschulische Lernorte in der heutigen Zeit. Viele Kinder verbringen mehr Zeit vor dem Computer und Fernsehen als in der Natur oder im Museum. Daher profitiert jedes einzelne Kind von den Lernerlebnissen außerhalb des Schulgebäudes. Besondere Erlebnisse, initiiert von Seiten der Schule gibt manchem Kind die Möglichkeit, Dinge zu sehen oder zu erleben, die es ansonsten nicht geboten bekommt.

Außerschulische Lernorte haben jedoch auch die Möglichkeit, das soziale Miteinander in der Lerngruppe zu fördern. Diese Erlebnisse verbinden und geben den Kindern untereinander aber auch den Lehrkräften die Chance, sich auf andere Art und Weise kennenzulernen und wahrzunehmen als im Klassenraum in der Schule.

Demnach macht sich die Schlossschule von Zeit zu Zeit auf den Weg, außerschulische Lernorte in das Schulleben zu integrieren.